Hardside-Wasserbetten

Hier liegt der Wasserkern direkt in einem Bettrahmen, was jedoch eine Bettseitenhöhe von mindestens 20 cm voraussetzt. Der Bettrahmen, insbesondere die Bettseiten, sollten relativ stabil sein, d.h. bei einer Pressspan-Konstruktion ist eine Materialstärke von mind. 19 mm erforderlich.

Anstelle des Lattenrosts wird eine Unterbau-Konstruktion in den Bettrahmen eingebaut, die mit ihrer ebenen Bodenplatte die Basis für die Wassermatratze bietet.

Vor- und Nachteile

Nachteil

Der Ein- und Ausstieg aus diesem Bett ist durch den harten Rand deutlich unbequemer als beim Softside-System, aber „routinierte“ Wasserbettschläfer wissen das direkte Liegen auf der Wassermatratze zu schätzen. Durch die geringere Isolationswirkung sind sie beim Energieverbrauch den Softside-Varianten unterlegen.

Mittlerweile sind die Softside-Varianten so verbreitet, dass sich viele Hersteller vom Segment Hardside-Wasserbett zurück gezogen haben.

Vorteil

Im Gegensatz zum Softside-System nutzt eine Hardsidematratze die Liegefläche eines Bettrahmens vollständig, was gerade großgewachsenen Personen Vorteile bringt.

Einsatzmöglichkeiten

Hardside-Wasserbetten sind trotz der Einführung von Softside-Wasserbetten nicht wegzudenken, haben aber gegenüber dieser Variante konstruktionsbedingte Nachteile (Ein- und Aussteigen, Anforderungen an den Bettrahmen, Energieverbrauch).

Bei uns finden Sie selbstverständlich auch eine große Auswahl an geeigneten Hardside-Bettrahmen.

Vielleicht kann man auch Ihren Bettrahmen für ein Hardside-System nutzen? Alternativ ist bei 95% aller Bettrahmen der Einbau eines Softside-Systems möglich.